Das Spannungsverhältnis zwischen Freihandel und Umweltschutz ist so aktuell geblieben wie vor einem Jahrzehnt. Die EU sucht die widerstreitenden Belange der Ökonomie und Ökologie über den Erlass immer neuen Sekundärrechts voranzutreiben. Die Osterweiterung 2004 stellt eine zusätzliche Herausforderung für die Umsetzung der europäischen Umweltstandards in den mittelosteuropäischen Mitgliedstaaten dar. In der WTO bleibt abzuwarten, ob die Doha-Runde den seit langem international gesuchten goldenen Schnitt zwischen den Handels- und Umweltinteressen von bald 150 Staaten findet. Diese Studie macht die erheblichen europarechtlichen Anforderungen und weltwirtschaftsrechtlichen Schwierigkeiten auf diesem Wege deutlich und legt Vorschläge zu ihrer Überwindung vor.
Rudolf Schweickhardt, Torsten Noak, Jürgen Fleckenstein, Bernd Brenndörfer, Hans-Ingo von Pollern, Torsten Hartleb, Thorsten Hesselbarth, Ute Vondung, Annette Zimmermann-Kreher, Christian Walker, Lars Steinhorst, Kay-Uwe Martens, Gernot Joerger, Michael Frey, Gerald G. Sander, Annette Zimmermann-Kreher