Del 20 i serien Erfurter Studien Zur Kulturgeschichte Des Orthodoxen Christe
Ordnungsdenken im christlich-orthodoxen Raum; Nation, Religion und Politik im öffentlichen Diskurs der Rumänisch-Orthodoxen Kirche Siebenbürgens in der Zwischenkriegszeit (1918-1940)
Nation, Religion und Politik im oeffentlichen Diskurs der Rumaenisch-Orthodoxen Kirche Siebenbuergens in der Zwischenkriegszeit (1918-1940)
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Das Buch rekonstruiert die Konzeption der Orthodoxen Kirche Siebenbürgens über die soziale Ordnung Rumäniens in der Zwischenkriegszeit. Der Autor fasst dieses regional geprägte Ordnungsdenken durch das Konzept der politischen Ethnotheologie zusammen. Dieser zufolge wäre die nationale Gemeinschaft mit der orthodoxen Gemeinschaft identisch, daher sollte der nationale Staat zugleich auch orthodox sein. Die soziale Ordnung, die er schafft, sollte eine legale Kodifizierung der moralischen Ordnung sein, die die Orthodoxie der Nation eingeprägt hat. Dieser Syllogismus erklärt die Haltung der Kirche gegenüber der ethnisch-religiösen Alterität und beleuchtet, warum sie die rechtsextremen politischen Bewegungen, die versprachen, den rumänischen Staat in einen christlichen Staat umzuwandeln, mit Sympathie betrachtete.
Produktinformation
- Utgivningsdatum2022-05-10
- Mått153 x 216 x 22 mm
- Vikt518 g
- FormatInbunden
- SpråkTyska
- SerieErfurter Studien Zur Kulturgeschichte Des Orthodoxen Christe
- Antal sidor312
- Upplaga22001
- FörlagPeter Lang AG
- ISBN9783631705766