Metasprache der Liebe
Colin Schatzmann, Alois Haas, Hildegard Elisabeth Keller, Niklaus Largier, Claudia Brinker-Von Der Heyde
Häftad, 2018
1 479 kr
Del 53 i serien Deutsche Literatur Von Den Anfaengen Bis 1700
1 089 kr
Skickas . Fri frakt för medlemmar vid köp för minst 249 kr.
Wer war Maria Magdalena? Diese große, biblische Frauengestalt changiert in Kirche, Kunst und Gesellschaft zwischen dem Objekt des Begehrens und der Verehrung als Heilige, zwischen frevelhafter Prostituierter und aufreizender, schöner Sünderin. Gerade diese Rolle ist es, die Maria Magdalena in den geistlichen Spielen zugedacht ist. Sie wird zum Vorbild und zur Identifikationsfigur für den sündigen, erlösungsbedürftigen Menschen. Über die Jahrhunderte diente Maria Magdalena immer auch als Projektionsfläche einer Kirche mit männlich dominiertem Blick. Diese Forschungsarbeit zeichnet das facettenreiche Bild der Maria Magdalena über die Jahrhunderte nach: von der ersten Verkünderin der Auferstehung, ‚apostola apostolorum‘, der grossen, reumütigen Sünderin ‚magna peccatrix‘ bis zur Anerkennung als Apostelin per päpstlichem Dekret von 2016 und schließlich zur popkulturellen Aufbereitung.
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Wer war Maria Magdalena? Diese große, biblische Frauengestalt changiert in Kirche, Kunst und Gesellschaft zwischen dem Objekt des Begehrens und der Verehrung als Heilige, zwischen frevelhafter Prostituierter und aufreizender, schöner Sünderin. Gerade diese Rolle ist es, die Maria Magdalena in den geistlichen Spielen zugedacht ist. Sie wird zum Vorbild und zur Identifikationsfigur für den sündigen, erlösungsbedürftigen Menschen. Über die Jahrhunderte diente Maria Magdalena immer auch als Projektionsfläche einer Kirche mit männlich dominiertem Blick. Diese Forschungsarbeit zeichnet das facettenreiche Bild der Maria Magdalena über die Jahrhunderte nach: von der ersten Verkünderin der Auferstehung, ‚apostola apostolorum‘, der grossen, reumütigen Sünderin ‚magna peccatrix‘ bis zur Anerkennung als Apostelin per päpstlichem Dekret von 2016 und schließlich zur popkulturellen Aufbereitung.
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Wer war Maria Magdalena? Diese große, biblische Frauengestalt changiert in Kirche, Kunst und Gesellschaft zwischen dem Objekt des Begehrens und der Verehrung als Heilige, zwischen frevelhafter Prostituierter und aufreizender, schöner Sünderin. Gerade diese Rolle ist es, die Maria Magdalena in den geistlichen Spielen zugedacht ist. Sie wird zum Vorbild und zur Identifikationsfigur für den sündigen, erlösungsbedürftigen Menschen. Über die Jahrhunderte diente Maria Magdalena immer auch als Projektionsfläche einer Kirche mit männlich dominiertem Blick. Diese Forschungsarbeit zeichnet das facettenreiche Bild der Maria Magdalena über die Jahrhunderte nach: von der ersten Verkünderin der Auferstehung, ‚apostola apostolorum‘, der grossen, reumütigen Sünderin ‚magna peccatrix‘ bis zur Anerkennung als Apostelin per päpstlichem Dekret von 2016 und schließlich zur popkulturellen Aufbereitung.