Selbstverständliches wird selten explizit ausgesprochen. Dieser Befund trifft auch auf die Politik zu: Während große politische Ereignisse wie Kriege oder Revolutionen immer ihre Kommentatoren fanden, bleibt die Frage, was denn ‘Politikʼ an und für sich sei, seltsam unterbelichtet. Tatsächlich aber sind die gemeinhin akzeptierten Mittel und die anzustrebenden Zwecke politischen Handelns einem ständigen Wandel unterworfen. Das Ziel der Studie ist es, diese Veränderungen von 1550 bis 1750 nachzuzeichnen. Dazu werden in frühneuzeitlichen Texten kolportierte Verhaltensnormen und Karrieretips für Fürstendiener analysiert. Über diese zum Teil sehr konkreten Anweisungen an das politische Personal kann mittelbar auf das zugrundeliegende Politikkonzept geschlossen werden.
Andrea Kristina Deeg, Corina Engelstätter, Max Friedl, Christian Geus, Daniel Hafner, Christian Koenig, Dirk Lüer, Patricia Müller, Thomas Müller, Judith Pohmann, Dorothea Schäbel
Rudolf Bingel, Bodo von Borries, Wilhelm Büssem, Heinrich von Boul, Wilhelm Eitel, Robert Fellinger, Fritz Feßel, August Ganghofer, Hans Gerdien, Rolf von Have, Friedrich Heintzenberg, Gustav Hertz, Kurt Illing, Emil Otto Kieffer, Christian König, Carl Köttgen, NA Küpfmülle
Rudolf Bingel, Bodo von Borries, Wilhelm Büssem, Heinrich von Boul, Wilhelm Eitel, Robert Fellinger, Fritz Feßel, August Ganghofer, Hans Gerdien, Rolf von Have, Friedrich Heintzenberg, Gustav Hertz, Kurt Illing, Emil Otto Kieffer, Christian König, Carl Köttgen, NA Küpfmülle
Andrea Kristina Deeg, Corina Engelstätter, Max Friedl, Christian Geus, Daniel Hafner, Christian Koenig, Dirk Lüer, Patricia Müller, Thomas Müller, Judith Pohmann, Dorothea Schäbel