prima.brevis Textband
Martin Biermann, Josef Burdich, Roswitha Czimmek, Wolfgang Freytag, Christina Kakridi, Clement Utz, Andrea Kammerer
Inbunden, 2014
659 kr
Del 223 i serien Beiträge Zur Altertumskunde
3 119 kr
Beställningsvara. Skickas inom 5-8 vardagar. Fri frakt för medlemmar vid köp för minst 249 kr.
Die lateinische Literatur der Spätantike löst weiterhin Befremden aus, obwohl die Philologie seit einigen Jahrzehnten eifrig bemüht ist, ihre besonderen Voraussetzungen zu beschreiben und ein ausgewogenes Urteil über sie zu fällen. Die vorliegende Göttinger Dissertation versteht sich als ein Beitrag in diesem noch andauernden Prozess der Neubewertung spätantiker Werke und versucht eine Gesamtwürdigung von Cassiodors Urkundensammlung Variae. Unter Berücksichtigung der neuesten Forschung werden die literarischen Konventionen herausgearbeitet, die Inhalt und Gestalt des Werken geprägt haben (gattungsspezifische Vorgaben, ästhetische Vorlieben und philosophische bzw. christliche Hintergründe). Nur die Kenntnis dieses komplizierten Regelwerks ermöglicht es, die Ziele des Autors zu beschreiben und zu erkennen, in welcher Weise sich die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen im Italien des 6. Jahrhunderts im Werk niederschlagen. Der große Abstand, der den heutigen Leser vom spätantiken Autor trennt, kann niemals vollkommen überwunden werden. Dennoch kommt das Buch zu dem Ergebnis, dass die Variae Cassiodors Elemente einer politischen Ideologie und einer literarischen Ästhetik enthalten, die ein modernes Interesse an dem Werk begründen können.
Del 223 i serien Beiträge Zur Altertumskunde
3 119 kr
Beställningsvara. Skickas inom 5-8 vardagar. Fri frakt för medlemmar vid köp för minst 249 kr.
Die lateinische Literatur der Spätantike löst weiterhin Befremden aus, obwohl die Philologie seit einigen Jahrzehnten eifrig bemüht ist, ihre besonderen Voraussetzungen zu beschreiben und ein ausgewogenes Urteil über sie zu fällen. Die vorliegende Göttinger Dissertation versteht sich als ein Beitrag in diesem noch andauernden Prozess der Neubewertung spätantiker Werke und versucht eine Gesamtwürdigung von Cassiodors Urkundensammlung Variae. Unter Berücksichtigung der neuesten Forschung werden die literarischen Konventionen herausgearbeitet, die Inhalt und Gestalt des Werken geprägt haben (gattungsspezifische Vorgaben, ästhetische Vorlieben und philosophische bzw. christliche Hintergründe). Nur die Kenntnis dieses komplizierten Regelwerks ermöglicht es, die Ziele des Autors zu beschreiben und zu erkennen, in welcher Weise sich die politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen im Italien des 6. Jahrhunderts im Werk niederschlagen. Der große Abstand, der den heutigen Leser vom spätantiken Autor trennt, kann niemals vollkommen überwunden werden. Dennoch kommt das Buch zu dem Ergebnis, dass die Variae Cassiodors Elemente einer politischen Ideologie und einer literarischen Ästhetik enthalten, die ein modernes Interesse an dem Werk begründen können.