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Wie nehmen wir einander wahr? Und was beeinflusst diese Wahrnehmung? Tabea Laura Aimée Ott stellt nach einer phänomenologischen Einführung den Begriff der Visibilität als einen ethischen Topos vor, der mit Anerkennung, Handlungsfähigkeit und Vulnerabilität verbunden ist. Sie fragt nach den Möglichkeiten der Gestaltung gerechten Sehens (nicht nur) angesichts digitaler Datenbilder und führt am hochaktuellen Beispiel des digitalisierten Gesundheitssystems vor, was es heißt, unsichtbar und exponiert zu sein. In der Perspektive einer theologischen Ethik, die immer wieder Bezug auf den Blickaustausch zwischen Gott und Mensch in der alttestamentlichen Hagar-Geschichte nimmt, skizziert die Autorin schließlich Grundlinien einer Ethik der Aufmerksamkeit, die ganz konkrete Governance-Maßnahmen für den Umgang mit digitalen Datenbildern liefert.Dieses Werk wurde mit dem 1. Platz des Wissenschaftspreises zum Dialog von "Naturwissenschaft und Theologie" der Görres-Gesellschaft und Stiftung Apfelbaum ausgezeichnet. https://www.goerres-gesellschaft.de/gesellschaft/nachrichten/meldung/theologin-tabea-ott-gewinnt-wissenschaftspreis-naturwissenschaft-und-theologie.html
Geboren 1995; Studium der Ev. Theologie, Germanistik und Erziehungswissenschaften in Erlangen, Cluj-Napoca, Aberdeen und München; 2025 Promotion zur Dr. theol.; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik) an der Universität Erlangen-Nürnberg.
HinführungMethodische GrundlagenTeil 1 Digitale SichtbarkeitKapitel 1 Hermeneutische Erkundungen – Sichtbarkeit und DigitalisierungKapitel 2 Sichtbarkeit im digitalisierten Gesundheitssystem – Die Besonderheit vermittelten Sehens angesichts von Präzisionsmedizin und DatenassemblagenTeil 2 Theologisch-phänomenologische Erkundungen menschlicher Visibilität als kritische Erschließung von SichtbarkeitKapitel 1 KonstitutivaKapitel 2 Visibilität und AnerkennungKapitel 3 Visibilität und AgencyKapitel 4 Visibilität und intersektionale VulnerabilitätTeil 3 Unsichtbarkeit vs. Exponiertheit – Ambivalenzen digitaler VisibilitätKapitel 1 Digitale UnsichtbarkeitKapitel 2 Digitale ExponiertheitTeil 4 Eine theologische Ethik der Aufmerksamkeit als Gestaltungsgrundlage für das Feld der VisibilitätKapitel 1 Die Frage nach dem Gerechten SehenKapitel 2 Gesehen-Werden(-Können) und Ringen um HandlungsfähigkeitKapitel 3 Eine theologische Ethik der AufmerksamkeitKapitel 4 Herausforderungen für die Gestaltung des Feldes der Visibilität im digitalisierten GesundheitssystemKapitel 5 Perspektiven für die Gestaltung des Feldes der Visibilität im digitalisierten GesundheitssystemTeil 5 Epilog