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Im geistes- und sozialwissenschaftlichen Diskurs ist das Ende des 20. Jahrhunderts, wie schon seit Beginn, gekennzeichnet durch einen Aufschwung von 'Kultur'. Im Zuge dieses Prozesses wird zunehmend die Leitsemantik 'Gesellschaft' durch die der 'Kultur' uberblendet. Die Beitrage dieses Bandes haben das Ziel, die zeitdiagnostische Potenz, aber auch die Gefahren und den Problemhorizont der aktuellen Tendenzen zu einer Kulturalisierung des Sozialen auszumessen. Dabei werden zentrale Aspekte des aktuellen interdisziplinaren Diskurses uber (post-)moderne Kultur beruhrt.
Dr. Claudia Rademacher ist Lehrbeauftragte am Institut für Soziologie/Sozialpädagogik der Universität Münster.Dr. Gerhard Schweppenhäuser ist wissenschaftlicher Assistent im Bereich Ästhetik an der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar und Lehrbeauftragter für Philosophie an der Universität/GH Kassel.
‘Kultur’ statt ‘Gesellschaft’? Zur kulturtheoretischen Wende in den Sozialwissenschaften.- Strukturerhaltung und Gedächtnis Anmerkungen zum Kulturbegriff in der Systemtheorie.- Das Problem der Optionssteigerung Überlegungen zur Risikokultur der Moderne.- Umweltnutzung und materielle Kultur Kritische Überlegungen zum Leitbild „Sustainable Development“.- Soziokulturelle Ethnographie Zum kultursoziologischen Beitrag in der Ungleichheitsforschung.- Hunde ohne Kleinhirn Die Zukunft der Intellektuellen.- Nicht-Orte Kulturtheorie im Hinblick auf Slavoj Zizek, Ernst Bloch und Marc Augé.- „Zeit der Erschlaffung“? Überlegungen zur Kulturkritik bei Adorno und Lyotard.- Auschwitz im Widerstreit Über einige Verfahrenskonvergenzen in Adornos und Lyotards Reflexionen auf die nationalsozialistischen Todeslager.- Dramaturgie des modernen Serienprodukts „Lindenstraße“ als Ideologie.- Paradoxien des Multikulturalismus.- Über die Autorinnen.