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Kirstin Erath untersucht die epistemische Rolle von Erklärungen im Klassengespräch, die wichtiger Bestandteil alltäglichen Mathematikunterrichts sind. Sie verknüpft dabei diskursanalytische sowie interaktionistische und epistemologische Perspektiven der Mathematikdidaktik, um mündliches Erklären im Mathematikunterricht als sprachlichen und fachlichen Gegenstand greifbar zu machen. Die Autorin rekonstruiert empirisch, dass ‚gute‘ Erklärungen in den Klassen sehr unterschiedlich gestaltet sind. Darüber hinaus zeigt sie, dass Erklären zwar wichtiges Lernmedium ist, jedoch kaum zum Lerngegenstand wird, wodurch Lernende mit eingeschränkten Vorerfahrungen wichtige fachliche Lerngelegenheiten nicht nutzen können.
Kirstin Erath promovierte bei Prof. Dr. Susanne Prediger am IEEM der Technischen Universität Dortmund.
Epistemische Matrix.- Praktiken und Kontingenz des Erklärens in vier Mikrokulturen aus Klassenstufe 5.- Mündliches Erklären als Lernmedium, Lernvoraussetzung und Lerngegenstand.- Epistemische Partizipationsprofile.