Sein knapper Band möchte die Wahrnehmung und Deutung der Christianisierung Skandinaviens innerhalb der wichtigen Chronik Adams von Bremen herausarbeiten. Der Verfasser grenzt sich also dezidiert von einer positivistischen Geschichtsforschung in der Tradition Leopold von Rankes ab, fragt nicht nach realem Geschehen, sondern wendet sich im Sinne von Hans-Werner Goetz einer „Vorstellungsgeschichte“ zu, die Ideen und Konzepte besser verstehen möchte, unter deren Einfluss eine Quelle entsteht.