Harald Schmidt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für neuere deutsche Literatur der Universität Gießen.
Einleitung: Landschaft in Georg Büchers 'Lenz' - Forschungsstand, Zielsetzung und Methode / Erster Teil: Die psychopathologische Grundlage der Naturschilderungen in Büchners 'Lenz': Melancholie und Schizophrenie in der modernen Psychopathologie und Psychoanalyse - Lenz als Melancholiker. Die zeitgenössische Diagnostik des Lenzschen Wahns und der Ort der Melancholie in der Medizin zwischen Spätaufklärung und Vormärz - Aufklärerisch-empfindsame Interdikte und Lizenzen der Schwermut: Finstere und sanfte Melancholie / Zweiter Teil: Landschaftsmodell und psychotischer Raum: Die Differenz der Raumordnungen - Landschaftsbegriff und ästhetische Landschaftsvorstellung - Zur Psychopathologie melancholischer und schizophrener Räume - Die Naturräume der sanften Melancholie / Dritter Teil: Die Naturschilderungen in Büchners 'Lenz': Derealisation: Strukturen psychotischen Raumverlusts in Büchners 'Lenz' - Negationen und Affirmationen der Theodizee: Melancholische Schreckensräume und erhabene Landschaften in Karl Philipp Moritz 'Anton Reiser' - Landschaftsschilderungen und Evokationen alternativen Naturgenusses in Büchners 'Lenz' - Die Destruktion der harmonischen Natur und ihrer oppositionellen kosmologischen Substrate / Zusammenfassung / Anhang: Die Büchnerforschung zum Problem der Naturschilderungen im 'Lenz' - Einzelkritik.