Professor Dr. Horst Holzer ist Privatdozent an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität München und als freiberuflicher Medienanalytiker tätig.
Vorbemerkung.- I. Die Ausgangsposition: Kritik an den Axiomen der Wirkungsforschung.- II. Die handlungstheoretische Perspektive.- 1. Vom Nutzen der Medien (Karsten Renckstorf — Bezugspunkt: Symbolischer Interaktionismus).- 2. Mediengebrauch im Alltag I (Ben Bachmair — Bezugspunkt: Theorie des Alltags).- 3. Mediengebrauch im Alltag II (Michael Charlton/Klaus Neumann-Braun — Bezugspunkt: Theorie der Identitätsbildung und sozialen Verortung).- III. Die gesellschaftstheoretische Perspektive.- 1. Medien, Lebenswelt, System (Jürgen Habermas — Bezugspunkt: Theorie des kommunikativen Handelns).- 2. Das System gesellschaftlicher Kommunikation und die Selbst-Thematisierung von Gesellschaft (Niklas Luhmann — Bezugspunkt: Theorie selbstreferentieller Systeme).- IV. Eine ‚vergessene Theorie ‘gesellschaftlicher Kommunikation? (Bezugspunkt: Historisch-materialistische Gesellschaftswissenschaft).- 1. Gesellschaftliche Kommunikation und Vergesellschaftung.- 2. Das empirische Ausgangsproblem: Die Verwandlung gesellschaftlicher Kommunikation in kapitalistische (Massen-)Medienkommunikation.- 3. Die zentralen Analysethemen: Politische Ökonomie der Massenmedien und Sozialpsychologie des Medienpublikums.- Literatur.- Personenregister.