Das Buch zeichnet die Entwicklung der Selbstwahrnehmung im Dichten und Denken Osip Mandel'stams (1891-1938) nach. Sie erschliet sich aus der ungewohnlich beweglichen Metaphorik seiner Versdichtungen sowie der gattungsmaigen Besonderheit seiner expressionistischen Prosa - in Korrelation zum humanistischen Erbe der klassischen russischen Literatur.