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Die empirische Studie befasst sich mit genderlect-Strukturen in Seminargesprachen, ihren Ursachen und Wirkungen. Abweichend von der ausschliesslichen Dichotomie des "typisch weiblichen" und "typisch mannlichen" Kommunikationsstils werden erstmals Studentinnen mit gravierenden Verhaltensdifferenzen im Vergleich zur Mehrzahl ihrer Kommilitoninnen untersucht - untypische Studentinnen also, die aktiver, selbstbewusster und konfliktbereiter auftreten. Den interdisziplinaren Fragestellungen entsprechend wurden kommunikationsanalytische und soziologische Arbeitsmethoden verbunden. Zu den wichtigsten Ergebnissen zahlen die Merkmale eines besonderen Stils untypischer Studentinnen, Hinweise auf mogliche Ursachen in der Biographie der Probandinnen sowie die Beschreibung der sozialen Akzeptanz ihres Verhaltens.
Antje Schmidt arbeitet als Redakteurin in einem Buchverlag.
I. Einleitung.- 1. Zur Problemstellung.- 2. Charakter der Arbeit.- II. Kommunikation und Sozialisation — Forschungsstand.- 1. Sozialisation.- 2. Kommunikation.- 3. Kommunikation und Sozialisation an der Hochschule.- 4. Hypothesenbildung.- III. Methoden der Untersuchung.- 1. Untersuchungsverlauf und Gruppenbeschreibung.- 2. Kommunikationsanalyse.- 3. Soziologische Analyse.- IV. Empirische Ergebnisse.- 1. Kommunikationsanalyse.- 2. Wahrnehmung der Kommunikation im Seminar.- 3. Erfahrungen der Geschlechterdifferenz in der Sozialisation.- V. Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse.- 1. Methodendiskussion.- 2. Überprüfung der Hypothesen.- 3. Interpretation der Ergebnisse.- 4. Abschließende Bemerkungen.- VI. Anhang.- 1. Großer Fragebogen.- 2. Tabellen.- 3. Bibliographie.