Susanne Offenbartl ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin einer Bundestagsabgeordneten tätig.
1. Die Analyse patriarchaler Denkstrukturen in einem politikwissenschaftlichen Rahmen.- 1.1 Zeitliche und räumliche Eingrenzung der Moderne.- 1.2 Voraussetzungen der Arbeit.- 1.3 Skizze des Argumentationsgangs.- 2. Paradigmen feministischer Politikwissenschaft.- 2.1 Spezielle Schwierigkeiten feministischer Ansätze zur Politikwissenschaft.- 2.2 Entwicklung und Merkmale der feministischen Politikwissenschaft.- 2.3 Ansätze neuer Paradigmen.- 3. Die ständige Neukonstruktion patriarchalen Denkens in der Moderne.- 3.1 Die Konzeption von Lebenswelt und System nach Jürgen Habermas.- 3.2 Frauen in der Theorie des kommunikativen Handelns.- 3.3 Die feministische Kritik an der Konzeption der Lebenswelt.- 3.4 Die ständige Neukonstruktion des lebensweltlich verankerten, patriarchalen Denkens in der Moderne.- 4. Vorstellungen über biologische Geschlechtsunterschiede.- 4.1 Die Wissenschaften von den natürlichen Geschlechtsunterschieden.- 4.2 Wissenschaftliche Ergebnisse über natürliche Geschlechtsunterschiede.- 4.3 ‘Natürliche’ Geschlechtsunterschiede und die patriarchale Lebenswelt.- 5. Die dichotomen Ansprüche an Frauen und Männer.- 5.1 Das bürgerliche Frauenideal.- 5.2 Das autonome Individuum.- 5.3 Das ‘andere’ im modernen Denken.- 6. Die Erfahrung geschlechtsspezifischer Unterschiede.- 6.1 Fremd-, Selbst- und Ideal-Zuweisungen geschlechtsspezifischer Eigenschaften.- 6.2 Die Umsetzung moderner Ansprüche in konkrete Lebensformen.- 7. Die Sprache als patriarchales Deutungsmuster und als Kommunikationsmedium.- 7.1 Sprache als patriarchales Deutungsmuster.- 7.2 Verzerrungen unserer Wahrnehmung durch Sprache.- 7.3 Reflexionspotential statt Sprachoptimismus.- 8. Die Veränderbarkeit der Denkstruktur Patriarchat.- 8.1 Stabilität und Anpassungsfähigkeit derDenkstruktur Patriarchat als Hemmnis und Chance der Veränderung.- 8.2 Die Verankerung der feministischen Politikwissenschaft in patriarchalen Deutungsmustern.- Literatur.