Digitalisierung und IPR
- Nyhet
Lokale Verbindungen in grenzenlosen Räumen
Häftad, Tyska, 2026
1 739 kr
Kommande
Der vorliegende Band dokumentiert die Beiträge der 5. IPR-Nachwuchstagung, die 2025 in Heidelberg stattfand und sich dem Generalthema »Digitalisierung und IPR« widmete. Die jungen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen beleuchten, wie digitale Technologien die Grundfragen des Internationalen Privat- und Verfahrensrechts neu aufwerfen. So unterstreichen Johannes Weigl und Loïc Bréhin, dass europäische Rechtsakte wie DS-GVO, Data Act oder KI-VO einer spezifischen Logik folgen, die die klassischen Methoden des Kollisionsrechts herausfordert und zugleich neue Möglichkeiten eröffnet. Christina Lemke schlägt vor, die lex monetae auf den digitalen Euro auszuweiten. Piotr Wilinski, Maciej Durbas und Agatha Brandão untersuchen die Chancen und Risiken Künstlicher Intelligenz in Beratung, Streitbeilegung und Wissenschaft. Einen prozessualen Schwerpunkt setzt Naivi Chikoc Barreda mit ihren Überlegungen zur Online-Beurkundung. Schließlich verdeutlichen Linda Kuschel und Adrian Hemler an den Beispielen grenzüberschreitender Zustellungen und richterlicher Tätigkeit im Ausland, dass sich das Internationale Verfahrensrecht gerade angesichts digitaler Delokalisierung verstärkt seiner völkerrechtlichen Grundlagen vergewissern muss. Der Band zeigt eindrücklich, dass die Digitalisierung nicht nur technologische, sondern auch grundlegende methodische und normative Herausforderungen für das IPR mit sich bringt.
Produktinformation
- Utgivningsdatum2026-02-28
- Mått155 x 232 x undefined mm
- FormatHäftad
- SpråkTyska
- Antal sidor200
- Upplaga26001
- FörlagMohr Siebeck
- ISBN9783161638688