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Die Bedeutung eines Wortes kann verstehen, wer die Handlungsabsicht erkennt, mit der es geäußert wird. Das "Wort Gottes" ist als menschliche Sprechhandlung zu fassen, welche die menschliche Rede erst ihre Funktion wahrnehmen lässt, Verständigung mit Gott und untereinander herzustellen. Das Gegenübersein im Gebet zu Gott ist dabei keine Vergegenständlichung der beteiligten Personen, sondern im Gegenteil das Bewusstwerden, dass der Betende nicht ohne seinen Adressaten ist. Diese Thesen verfolgt die vorliegende sprechakttheoretische Weiterführung der Theologie Gerhard Ebelings. Sie wird mit Positionen ins Gespräch gebracht, denen zufolge menschliche Rede anders ein Problem für die Rede von Gott darstellt. Zu nennen sind unter anderem Ingolf U. Dalferth, Oswald Bayer und möglichkeitsontologische Metapherntheorien. In der vorliegenden Arbeit reformuliert Philipp Sebastian Gmelin dabei Gerhard Ebelings Doppelstruktur der Gottesbegegnung in Vorstellung und Gespräch sprechhandlungstheoretisch in Anknüpfung an Ludwig Wittgenstein, John R. Searle und Saul Kripke.
Geboren 1985; Studium der Theologie in Tübingen, München und Rom; Vikariat an der Erlöserkirche München-Schwabing; Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der vorliegenden Arbeit; Pfarrer der Nikodemuskirche München-Schwabing.
Einführung: Das Problem der Rede von Gott im menschlichen Sprechen1. Problemexposition1.1 Ingolf U. Dalferth: Das unabhängige 'Wort Gottes'1.2 Oswald Bayer: Das Problem des Zusammenhangs von Wort und Geschichte1.3 Die beiden Grundprobleme: Das gebrauchte, konventionelle und das kopräsente, intentionale Wort2. Gerhard Ebeling und die These vom Gotteswort als menschliche Sprechhandlung2.1 Wegweiser für die sprechakttheoretische Anknüpfung - Hinweise auf Ebeling2.2 Wegweiser für die sprechakttheoretische Anknüpfung - Hinweise und Ansätze bei Ebeling selbst3. Ebelings Theologie des 'Wortes Gottes' als menschliche Sprechhandlung3.1 'Wort Gottes' und 'Wort des Menschen' im umfassenden Lebensvollzug3.2 Referenz, Prädikation und Metapher3.3 Metapher und Kopräsenz nach John R. Searle3.4 Der background of meaning bei Searle und das Wort-Sach-Verhältnis bei Ebeling4. Fragen an und Ausblick auf die Homiletik