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Am 18. September 2014 fand nach einem intensiv geführten Wahlkampf in Schottland ein Referendum statt, das die Gegner einer Trennung vom Vereinigten Königreich deutlicher als erwartet gewannen. Roland Sturm befasst sich mit dem Unabhängigkeitsreferendum, das aufmerksam in jenen europäischen Regionen verfolgt wurde, die nach mehr Autonomie oder staatlicher Unabhängigkeit streben. Schottlands Eigenständigkeit soll nach dem Referendum deutlich gestärkt werden. Damit stellt sich für das Vereinigte Königreich die Verfassungsfrage neu und hinsichtlich der staatsrechtlichen Architektur des Landes sehr grundsätzlich. Die Politik in Schottland hat sich mit dem Referendum grundlegend verändert. Die schottische Unabhängigkeit wurde von einem Randthema zu einem seriösen Thema der schottischen Politik.
Prof. Dr. Roland Sturm ist Ordinarius am Lehrstuhl für Politische Wissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen.
Woher kommt der Wunsch nach größerer Selbstbestimmung für Schottland?.- Devolution: Eine Strategie stößt an ihre Grenzen.- Nationalisten versus Unionisten – die neue Logik des schottischen Parteiensystems.- Die Referendumskampagne – nationale Mobilisierung und schweigende Mehrheit.- Die Schieflagen der britischen Staatsarchitektur.- Das internationale Echo auf das Schottland-Referendum.
“… aktuelles Wissen in konzentrierter Form. ... die Essenz dessen, worauf es in der Fachdiskussion oder in der Praxis ankommt. ... Ein intensives Buch, das nicht nur Theoretiker und Praktiker im Bereich der politischen Bildung interessieren dürfte, sondern auch Analytiker in großen internationalen Wirtschaftsunternehmen ...” (in: Bildungsbrief, Heft 2, 2015)
Karl-Heinz Naßmacher, Heinrich Stein, Hans E. Büschgen, Hans-Jörg Sittig, Werner Ziegler, Rainer Vollmer, Günther Luz, Norbert Walter, Roland Sturm, Uwe Andersen, Karl-Heinz Naßmacher, Heinrich von Stein
Karl-Heinz Naßmacher, Heinrich Stein, Hans E. Büschgen, Hans-Jörg Sittig, Werner Ziegler, Rainer Vollmer, Günther Luz, Norbert Walter, Roland Sturm, Uwe Andersen, Karl-Heinz Naßmacher, Heinrich von Stein