"Compared to previous research on the discursive construction of “Europe”, the volume differs in three respects: Firstly, it takes into account little-noticed spatial peripheries and their sources in the various national languages and in Neo-Latin. This multi-perspectivity positively sets the volume apart from many other English-language compilations. Second, the contributions expand the range of sources to include a multitude of visual media and text genres. Third, with the 250 years from the late 15th to the early 18th century, it deals with the "pre-Enlightenment" part of the early modern period, which is often left out." (translated from German)Joachim Berger, Leibniz Institute of European History, in H-Soz-Kult, 15.12.2020"Gegenüber bisherigen Forschungen zur diskursiven Konstruktion „Europas“ unterscheidet sich der Band in dreifacher Hinsicht: Er berücksichtigt erstens wenig beachtete räumliche Peripherien und ihre Quellen in den verschiedenen Landessprachen und im Neulateinischen. Diese Multiperspektivität erstreckt sich zudem auf die (auch osteuropäische) Forschungsliteratur, die rezipiert wird; das hebt den Band positiv von manch anderem englischsprachigen Sammelwerk ab. Zweitens besteigen die Beiträge nicht nur die Höhenkämme des Schrifttums und der bildenden Künste, sondern erweitern das Quellenspektrum um eine Vielzahl visueller Medien und Textgattungen. Drittens behandelt er mit den gut 250 Jahren vom späten 15. zum frühen 18. Jahrhundert den „voraufklärerischen“ Teil der Frühneuzeit, der aufgrund von Peter Burkes wirkmächtigem Zweifel, ob es vor 1700 ein auf Europa bezogenes "collective consciousness" gegeben habe, häufig ausgespart wurde."Joachim Berger, Leibniz Institute of European History, in H-Soz-Kult, 15.12.2020