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Das Vollkommene fasziniert und erfüllt mit Sehnsucht. Viele jedenfalls. Doch wie hält es der Protestantismus mit dem Ziel eines vollkommenen Lebens? Und wie verhalten sich solche religiös kodierten Entwicklungsbemühungen zu den gegenwärtig gesellschaftlich prägenden Formen der Selbstoptimierung?In diesem Band kommen sieben namhafte evangelische Theologen im Blick auf ihren Umgang mit dem Ziel der humanen Vollkommenheit zu Wort - von Martin Luther über Paul Tillich bis zu Henning Luther. Diesen evangelischen Vollkommenheitsvariationen aus fünf Jahrhunderten stellt Christoph Schröder soziologische und psychologische Perspektiven auf das Streben nach Selbstoptimierung gegenüber. Heilsame und lebensdienliche Selbst-Entfaltungen wachsen aber - so seine These - gerade dort, wo sie von einer Haltung der engagierten Gelassenheit getragen werden.
Geboren 1987; Studium der Theologie und Philosophie in Leipzig, Berlin und Jerusalem; Vikariat in Leipzig; Promotion und Lehraufträge an der Uni Leipzig im Fach Systematische Theologie; Pfarrer in Cunewalde (Oberlausitz).
EinleitungI. Hauptteil: Protestantische Vollkommenheitsvariationen1. Glaube und Wandlung - Vollkommenheit bei Martin Luther2. "So wird das Herz zum Himmel gemacht." - Vollkommenheit bei August Hermann Francke3. Simul iustus et sanctus - Vollkommenheit bei John Wesley4. Glück in der schönen Ordnung Gottes - Vollkommenheit bei Johann J. Spalding5. Ein Ganzes in seiner Art - Vollkommenheit bei Albrecht Ritschl6. Das Ziel des Neuen Seins als Prozess - Vollkommenheit bei Paul Tillich7. Leben als Fragment - Vollkommenheit bei Henning Luther8. Protestantische Vollkommenheitsvariationen - ZusammenfassungII. Hauptteil: Selbstoptimierung als Phänomen der Spätmoderne1. Hinführung am Beispiel des #thatgirl-Trends2. Forschungsstand3. Selbstoptimierung in der Analyse4. Selbstoptimierung in der theologischen KritikSystematischer Ertrag - Vollkommenheit und Fragmentarität1. Selbstoptimierung und christliche Vollkommenheit2. Ambivalenztoleranz3. Selbsttranszendierung4. Gegenwärtigkeit5. Dankbarkeit6. Engagierte Gelassenheit - Schlussbemerkungen