Del 516 - Studien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
Urteilsanerkennung unter Gegenseitigkeitsvorbehalt
Zur Vereinbarkeit von Reziprozitätserfordernissen bei der Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile mit der EMRK
Häftad, Tyska, 2023
1 569 kr
Tillfälligt slut
Gegenseitigkeitserfordernisse bei der Urteilsanerkennung machen die Durchsetzung privater Rechte von staatlichem Verhalten abhängig. Dadurch verkörpern sie ein Primat staatlicher Interessen im Internationalen Zivilverfahrensrecht. Demgegenüber muss das Interesse von Urteilsgläubigern an der Durchsetzung ihrer im Ausland errungenen Gerichtsentscheidung zurückstehen. Das steht im Spannungsverhältnis zum stetig wachsenden Einfluss von Grund- und Menschenrechten bei der grenzüberschreitenden Rechtsdurchsetzung. Nachdem Lech Kopczynski die jüngere Rechtsprechung des EGMR hierzu nachzeichnet, widmet er sich der zentralen Frage seiner Untersuchung: Sind Gegenseitigkeitserfordernisse wie § 328 Abs. 1 Nr. 5 ZPO mit der EMRK vereinbar? Oder stellen sie eine unverhältnismäßige Verkürzung des Rechts auf effektive Rechtsdurchsetzung dar?
Produktinformation
- Utgivningsdatum2023-11-15
- Mått230 x 155 x undefined mm
- Vikt418 g
- FormatHäftad
- SpråkTyska
- SerieStudien zum ausländischen und internationalen Privatrecht
- Antal sidor245
- Upplaga24000
- FörlagMohr Siebeck
- ISBN9783161616464