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Das Ende des Kommunismus in Osteuropa hat eine Flut von Interpretationen und retrospektiven Erklarungsversuchen zur Folge gehabt, die aber haufig die Vorgeschichte dieses historischen Umbruchs vernachlassigen. Die Autoren dieses Buches unternehmen den Versuch, nach dem revolutionaren Umbruch in Osteuropa und dem Zerfall der Sowjetunion eine Bilanz des Systemwechsels in diesen Landern vorzulegen. Dabei geht es nicht nur um eine aktuelle Bestandsaufnahme, sondern auch um die historischen Voraussetzungen der verspateten Systemreform. Die Autoren behandeln Strukturdefekte der Reformpolitik und des Systemwechsels, den Zerfall der Sowjetunion und seine Konsequenzen fur die Nachfolgestaaten der UdSSR und fur Mittel-Osteuropa und Probleme der Transition und der Konsolidierung der Demokratie in postkommunistischen Landern.
Dr. Gert-Joachim Glaeßner ist Professor am FB Sozialwissenschaften, Institut für Politikwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin.Dr. Michal Reiman ist Professor em. am FB Politische Wissenschaft der Freien Universität Berlin.
Vorbemerkung.- Von der Perestroika zur liberalen Demokratie? Strukturprobleme des Systemwechsels und der Demokratisierung im Postkommunismus.- Weggabelungen auf der Straße der Transition. Rückblick und Perspektiven der russischen Entwicklung.- Strukturdefekte und Reformpolitik. Ursachen und Auswirkungen der finalen Krise des sowjetischen Sozialismus.- Das sowjetische politische System und das neue Rußland. Eine historisch-politologische Betrachtung.- Von der Krise im Selbstverständnis der russischen Intelligenzija.- Der Zerfall der Sowjetunion und nationale Optionen.- Sicherheitspolitische Konsequenzen des Endes der Sowjetunion im mitteleuropäischen Raum.- Diktatur und Demokratie in Osteuropa.- “Delegative”, “halbierte” und “Nomenklatura” — Demokratien. Zu den Entstehungs- und Entfaltungsbedingungen demokratischer Gemeinwesen in Osteuropa.