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Hanne Løland untersucht geschlechterdifferenzierende Sprechweise von Gott in der hebräischen Bibel. Den Ausgangspunkt ihrer Arbeit bildet die breit angelegte theologische und wissenschaftliche Diskussion über Gott, Sprache und Geschlecht. Wann und in welchem Ausmaß ist das Geschlecht von Bedeutung, wenn geschlechterdifferenzierende Sprechweise von Gott in einem Text auftaucht? Die Autorin untersucht dies in einem methodischen Teil und anhand von drei Beispieltexten in Jesaja 40-55. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass es keinen signifikanten Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Sprechweise von Gott in der hebräischen Bibel gibt. In den Gleichnissen und Metaphern Jesajas ist es gleichwertig möglich, von Gott als Frau oder Mann zu reden. Gerade in der gegenwärtigen Debatte um die Sprechweise von Gott in Wissenschaft, Kirche und Synagoge ist dieses Ergebnis von Bedeutung.Hanne Løland erhielt für dieses Werk den John Templeton Award for Theological Promise 2008.
Born 1971; studied Theology at MF Norwegian School of Theology, Oslo; additional periods of study in Göttingen, Jerusalem, and Chicago; 2007 Dr. theol.; Associate Professor of Old Testament Studies at MF Norwegian School of Theology, Oslo, Norway.