Beställningsvara. Skickas inom 5-8 vardagar. Fri frakt för medlemmar vid köp för minst 249 kr.
Die bevorzugten moralischen Bildungsinhalte einer römischen Erziehung strotzen vor beispielhaften Erzählungen über die Nationalhelden Roms. Um die Idee einer tugendhaften Herrschaft zu indoktrinieren, setzten sowohl Politiker als auch Bevölkerung exempla als rhetorisches Werkzeug des mos maiorum (Sitte der Vorfahren) ein. James Petitfils untersucht die jüdische und christliche Beteiligung an dieser weitverbreiteten pädagogischen Methode. Nachdem er den römischen Diskurs zu einem vorbildlichen Führungsstil begutachtet hat, zieht er verschiedene Texte zu Rate, die in besonders romanisierter Umgebung verfasst wurden und jüdische oder christliche Vorfahren als Herrscher zelebrieren (Josephus' Antiquitates 2-4, Philons Mosis 1-2, 1 Clem und Der Brief der Kirchen von Vienne und Lyons). Er hebt ihre jeweilige Aneignung, Anpassung und Neuverwendung des römischen moralischen Vokabulars der beispielhaften Herrschaft hervor, um die bewusst nicht-römischen e xempla der Vorfahren und die eigene Sprache der Herrschaft zu fördern.
Born 1981; 2013 PhD from the University of California, Los Angeles; currently Assistant Professor of New Testament and Early Christianity at Biola University.