Die Schaffung eines allgemeinen, flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohns für ganz Deutschland im Jahr 2015 war und ist eine der umstrittensten Reformen des deutschen Arbeitsrechts. Das Gesetz wirft - auch aufgrund seiner mangelhaften handwerklichen Ausgestaltung - eine Reihe von Fragen aus ganz unterschiedlichen Bereichen auf. Der vorliegende Sammelband zieht eine vorläufige Bilanz und spannt einen großen Bogen, indem er den Blick über den engen (arbeits-)rechtlichen Tellerrand hinaus auf verfassungsrechtliche, rechtsgeschichtliche und volkswirtschaftliche Aspekte schweifen lässt. Daraus können weiterführende wissenschaftliche wie praktische Erkenntnisse für die künftige Weiterentwicklung des Gesetzes gewonnen werden.
Christian Arnold (Herausgegeben von) ist Rechtsanwalt und Partner bei Gleiss Lutz in Stuttgart.Philipp S. Fischinger (Herausgegeben von) ist Professor für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Sportrecht an der Universität Mannheim.
Christian Helmrich: Mindestlohngesetz und Verfassung - Mario Bossler: Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns aus ökonomischer Perspektive - Christian Arnold: Der Mindestlohn. Berechnung und Erfüllung des Mindestlohnanspruchs im Praxistest - Thomas Winzer: Mindestlohn und Beauftragung Dritter. Unbegrenzte Haftung in arbeitsteiliger Wirtschaft? - Thorsten Keiser: Rechtshistorische Anmerkungen zum Mindestlohn
Markus Stoffels, Ivo Bach, Carsten Herresthal, Philipp S. Fischinger, Beate Gsell, Johannes Hager, Felix Hartmann, Silas Hengstberger, Christoph Kern, Fabian Klinck, Jan Lieder, Sigrid Lorz, Robert Magnus, Mark Makowsky, Rudolf Meyer-Pritzl, Jürgen Oechsler, Reinhard Richardi, Gottfried Schiemann, Martin Schmidt-Kessel, Klaus Vieweg, Reinhard Voppel, Matthias Wendland, Christian Baldus, Roland Michael Beckmann, Martin Bialluch, Jan Busche, Volker Emmerich