Das Holzbau-Taschenbuch ist das Standardwerk des Holzbaus. Mit der 10. Auflage wird der Band "Grundlagen" in vollständig überarbeiteter und aktualisierter Form vorgelegt. Neueste Erkenntnisse aus Forschung und Praxis sowie die aktuelle Normung wurden von den führenden Wissenschaftlern und Praktikern aufbereitet. Nach einem Abriss der Geschichte und einer Einführung in den Holzbau von heute mit seinen Anwendungsgebieten und Entwurfsgrundsätzen werden die werkstofflichen Grundlagen von Holz, Holzwerkstoffen und Klebstoffen dargestellt. Entwurf, Berechnung und Bemessung bilden die zentralen Themen des Buches und werden umfassend behandelt. Weitere Kapitel sind dem Holzschutz, dem Brandschutz und den bauphysikalischen Funktionen gewidmet. Um der dynamischen Entwicklung der Holzbauweise Rechnung zu tragen, befasst sich ein eigenes Kapitel mit dem mehrgeschossigen Holzbau.Das Buch ist ein Nachschlagewerk für die Planungspraxis und eine unverzichtbare Hilfe bei der Einarbeitung in die innovative Bauweise.
Über die Herausgeber:Univ.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter ist Ordinarius für Holzbau und Baukonstruktion an der Technischen Universität München und Geschäftsführender Gesellschafter der bauart Konstruktions GmbH & Co. KG.Dr.-Ing. Mandy Peter ist öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Holzbau sowie Prüfsachverständige für Brandschutz und Geschäftsführende Gesellschafterin der bauart Konstruktions GmbH & Co. KG.
Vorwort zur 10. Auflage xiAutorenverzeichnis xiii1 Zur Geschichte des Holzbaus 1Robert Halász (†), überarbeitet und erweitert von Stefan Winter2 Holzbauheute 13Stefan Winter2.1 Ressourcenverfügbarkeit und Nachhaltigkeit 132.2 Entwurfssystematik – vom Stab zur Fläche 182.3 Holzbauweisen 222.4 Die Anwendungsbereiche des Holzbaus heute 302.5 Bauwerke – weitere Beispiele aktueller Anwendungsbereiche 352.6 Entwurfssystematik im Holzbau – der wichtige Vorentwurf 442.7 Industrielles Bauen – eine Utopie oder eine Chance für den Holzbau? 452.8 Ausblick 513 Holz, Holzwerkstoffe und Klebstoffe im konstruktiven Holzbau 57Borimir Radovic (†), durchgesehen von Stefan Winter3.1 Einführung 573.2 Gesetzliche Voraussetzungen zur Anwendung im Bauwesen 573.3 Physikalische Eigenschaften des Holzes 583.3.1 Rohdichte 583.3.2 Holzfeuchte 593.3.3 Quellen und Schwinden 623.3.4 Thermische Ausdehnung 633.3.5 Wasserdampf-Diffusionswiderstand 633.3.6 Wärmeleitfähigkeit 633.4 Tragende Vollholzprodukte 643.4.1 Vollholz 643.4.2 Vollholz mit Keilzinkenstoß 703.4.3 Brettschichtholz 723.4.4 Balkenschichtholz 753.4.5 Brettsperrholz 773.5 Holzwerkstoffe 803.5.1 Massivholzplatten 813.5.2 Sperrholz 823.5.3 Furnierschichtholz 843.5.4 OSB-Platten 863.5.5 Spanplatten 873.5.6 Harte Faserplatten 883.5.7 Mittelharte Faserplatten 893.5.8 MDF-Platten (Faserplatten nach dem Trockenverfahren) 903.5.9 Zementgebundene Spanplatte 913.5.10 Faserverstärkte Gipsplatten (früher Gipsfaserplatten) 923.5.11 Gipsplatten (früher Gipskartonplatten) 923.6 Klebstoffe im Konstruktiven Holzbau 943.6.1 Phenoplast- und Aminoplastklebstoffe 943.6.2 Einkomponentenklebstoffe auf Polyurethanbasis (PUR) 973.6.3 Emulsion-Polymer-Isocyanat-Klebstoffe (EPI) 1004 Holzschutz 109Thorsten Kober4.1 Holzschutz = intelligentes Bauen 1094.2 Holzschutznormung aktuell 1104.2.1 Holzschutz europäisch 1114.2.2 Beziehungen zwischen europäischer und nationaler Holzschutznormung 1124.3 Bauaufsichtlicher Status und Aufbau der DIN 68800 1144.3.1 Bauaufsichtlich eingeführte Teile der DIN 68800 1144.3.2 Struktur der Normenreihe DIN 68800 1154.4 Die wesentlichen Holzschädlinge 1164.4.1 Pflanzliche Holzschädlinge 1174.4.2 Tierische Holzschädlinge 1194.5 Kernaspekte des Holzschutzes nach DIN 68800 1244.5.1 Klasseneinteilung nach DIN 68800 1244.5.2 Zuordnung der Nutzungsklassen (NKL) nach DIN EN 1995-1-1 zu den Gebrauchsklassen (GK) nach DIN 68800 1244.5.3 Verantwortlichkeiten für den Holzschutz 1294.6 Wesentliche Regeln des baulichen Holzschutzes für Holz und Holzprodukte 1304.6.1 Grundsätzliche und besondere bauliche Maßnahmen 1304.6.2 Die ,,Vorzugsregel“ für bauliche Maßnahmen (DIN 68800-1, 8.1.3) 1324.6.3 Die ,,Trockenholzregel“ – Ausnahmen für technisch getrocknete Hölzer (DIN 68800-1, 4.1.3) 1324.6.4 Die ,,20%-Regel“ 1354.6.5 Die ,,60◦-Regel“ 1374.7 Verwendbarkeit von Holz und Holzprodukten in den Gebrauchsklassen ohne Behandlungmit Holzschutzmitteln 1374.8 Robustheit von Holzbaukonstruktionen 1384.9 Robustheit von geschlossenen Bauteilen und Konstruktionen 1414.9.1 Die ,,Dichtheitsregeln“ – Diffusionswiderstände der Bauteilschichten in mehrschichtigen Konstruktionen in Holzbauweise 1424.9.2 Die ,,Verhältnisregel“: außen diffusionsoffen – innen moderat dampfbremsend 1454.9.3 Die ,,eher überholte Regel“:Werte nach Zeile 1 der Tabelle 1454.9.4 Die ,,kritische Regel“: außen dichter – innen noch dichter 1454.9.5 Differenzierte Trocknungsreserven für Wände, Decken und Dächer – die Lage im Bauwerk ist entscheidend 1464.9.6 Hinweise zu den Konstruktionen im Anhang A der DIN 68800-2 1474.10 Robustheit von offenen und frei bewitterten Bauteilen und Konstruktionen 1594.10.1 Natürliche Dauerhaftigkeit von Hölzern =Widerstand gegen Schädlingsbefall 1594.10.2 Bauliche Maßnahmen zum Schutz von Holz in GK 3.1 1614.11 Hinweise zu nachträglicher Behandlung von Holz mit Holzschutzmitteln 1635 Entwurf und Bemessung 167Mandy Peter, Philipp Dietsch, Peter Mestek, Klaus Holschemacher, Stefan Winter, Matthias Gerold, Patrik Aondio, Heinrich Kreuzinger5.1 Stabtragwerke 1675.1.1 Stäbe 1675.1.2 Binder mit geometrischen Besonderheiten 1905.2 Flächentragwerke 2225.2.1 Tafelbauweise 2225.2.2 Platten und Scheiben aus Massivholz/Bemessung von Brettsperrholz 2375.2.3 Holz-Beton-Verbund 2605.3 Räumliches Zusammenwirken 2695.3.1 Grundsätze der Aussteifung 2695.3.2 Steifigkeit und Schwerpunktbestimmung von Aussteifungssystemen 2755.3.3 Hinweise zur Aussteifung von Dächern 2785.3.4 Aussteifungssysteme in Hallentragwerken 2805.4 Verbindungen 2865.4.1 Einleitung und Überblick 2865.4.2 Eigenschaften von Verbindungen 2895.4.3 Stiftförmige Verbindungsmittel 3015.4.4 Bauteilnachweise 3255.4.5 Dübel besonderer Bauart 3345.4.6 Zimmermannsmäßige Verbindungen 3415.4.7 Zusammenwirkung mehrerer verschiedener Verbindungsmittel 3505.5 Berechnung von Holztragwerken mit Computerprogrammen – Beispiele zur Überprüfung der Anwendbarkeit der verwendeten Programme 3515.5.1 Einleitung 3515.5.2 Materialparameter und Materialbeschreibung 3515.5.3 Steifigkeiten 3545.5.4 Steifigkeitsüberprüfung bei Stabberechnungen 3585.5.5 Steifigkeitsüberprüfung bei Flächenberechnungen 3625.6 Zusammenfassung 3686 Brandschutz von Holzbauteilen und Verbindungen 379Mandy Peter6.1 Grundsätze 3796.2 Brandschutznachweise und Brandschutzkonzepte 3796.3 Bemessung 3806.3.1 Holzbauteile 3806.3.2 Verbindungen 3847 Bauphysik 397Robert Borsch-Laaks, Joachim Hessinger, Andreas Rabold7.1 Wärmeschutz 3977.1.1 Beste Lösungen für denWärmeschutz 3977.1.2 SommerlicherWärmeschutz von Holzbauweisen 4067.2 Feuchteschutz – Tauwasserschutz bei Holzbauteilen 4197.2.1 Dampfdurchgang sperren, bremsen oder managen? 4197.2.2 Holzbauwände und ihre bauphysikalische Konstruktionsphilosophie 4247.2.3 Nachweisfreie Flachdächer – Gibt es das? 4287.2.4 Fazit zum Feuchteschutz 4357.3 Schallschutz im Holzbau 4367.3.1 Einführung 4367.3.2 Holzdecken 4467.3.3 Wände in Holzbauweise 4637.3.4 Steildächer 4798 Mehrgeschossiger Holzbau 503Stefan Winter, Mandy Peter8.1 Allgemeine Hinweise 5038.2 Vertikale Beanspruchungen – Stützen undWände, Decken und Unterzüge 5058.3 Horizontale Beanspruchungen 5108.4 Begrenzung der Setzungen 5158.5 Hinweise zu Konstruktion und Modellierung der Tragwerke 5188.6 Vorspannung im Holzbau 5228.7 Hybride Bauweisen vielgeschossiger Holzhäuser 5278.8 Brandschutz im mehrgeschossigen Holzbau und Hinweise zu nichttragenden Fassadenelementen 5298.9 Feuchteschutz im mehrgeschossigen Holzbau 5328.10 Qualitätssicherung und Planungshilfen 534Stichwortverzeichnis 539