Prof. Dr. habil. Petia Genkova ist Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück und eine der ausgewiesenen Expert*innen zu den Themen Diversität, Interkultureller Kompetenz, Interkultureller Kommunikation und Zusammenarbeit sowie zum Erleben und zur Gesundheit und Zufriedenheit von Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Die Schwerpunkte ihrer Forschung liegen in den Bereichen Interkulturalität (Interkulturelle Kompetenz, Globale virtuelle Welt, Akkulturation, Diversity und Digitalisierung) und positive Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung (Work Life Balance, Stress- und Gesundheitsmanagement, Stress, Migration und Erfolg, Expatriation und Persönlichkeitsentwicklung). Neben ihrer akademischen Tätigkeit engagiert sich Prof. Genkova in verschiedenen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Organisationen. Sie ist Präsidentin des Deutschen Akademikerinnenbundes e. V., stellvertretende Vorsitzende des Frauenrats NRW sowie Vorsitzende der Sektion Politische Psychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP). Darüber hinaus ist sie Mitglied in einer Vielzahl weiterer Fach- und Praxisverbände. Sie wirkt als Gutachterin unter anderem für den DAAD, den Wissenschaftsrat und den Schweizerischen Nationalfonds und ist Mitherausgeberin der Zeitschrift für Politische Psychologie, der Zeitschrift für Sozialmanagement sowie der Acta Universitatis Agriculturae et Silviculturae Mendelianae Brunensis. Darüber hinaus gehört sie dem wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management an und ist als Reviewerin für zahlreiche nationale und internationale Fachzeitschriften tätig. Für ihre herausragenden, innovativen und wegweisenden wissenschaftlichen Leistungen wurde Prof. Genkova mit dem Höffmann-Wissenschaftspreis für Interkulturelle Kompetenz für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und damit sowohl für ihre grundlegende als auch für ihre anwendungsorientierte Forschung geehrt. Der von ihr entwickelte und validierte erste Test zur Erfassung allgemeiner und kulturspezifischer interkultureller Kompetenz, Cult Euro 1, wurde zudem im Jahr 2025 für den Innovationspreis des BMFTR nominiert.Prof. Dr. Tobias Ringeisen ist Inhaber der Professur für Angewandte Psychologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Am Schnittpunkt von (hochschulischer) beruflicher Qualifizierung und Arbeitsleben umfassen seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte die Förderung überfachlicher Kompetenzen, die Bedeutung von Emotionen und Selbstregulation für berufsrelevante Lernprozesse und Leistung sowie den Umgang mit Diversity, insbesondere Interkulturalität und Gender.