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Die Lektüre des Markusevangeliums präsentiert den Rezipierenden insbesondere in der ersten Hälfte des Evangeliums eine Vielzahl von Wundererzählungen. Je nach Kontext beleuchten sie unterschiedliche Aspekte im Zusammenhang mit Jesu Wundertaten und entfalten im Erzählverlauf die Vorstellung göttlichen Heils in Jesu Wirken. In dieser Funktion kommt ihnen stärker noch als anderen Gattungen erzählender Literatur eine Appellfunktion zu: die Rezipierenden sollen zu einem Handeln bewegt und - so die These dieser Studie - in ihrer Lektüre darin "angeleitet" werden, wie die Teilhabe an der von Jesus verkündeten nahe gekommenen Basileia Gottes gelingen kann. Die Autorin erschließt zu diesem Zweck und ausgehend von der Rezeption einer Erstleserschaft ein soteriologisches Erzählprinzip der Wundererzählungen, das als Lektüreanweisung eine Art Bildungskonzept für die Rezipierenden bereitstellt.
Geboren 1988; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für biblische Theologie - Neues Testament an der Universität Paderborn.
I EinleitungEinordnung der Untersuchung in das Forschungsfeld markinischer Wundererzählungen - Vorüberlegungen und Voraussetzungen: Markusevangelium und markinische Soteriologie - Methodologische Reflexion - Narratologische GrundlegungenII Textuntersuchung zur Erschließung eines soteriologischen Erzählprinzips der WundererzählungenDer Kampf Jesu und der Glaube von Kranken bzw. ihrer Angehörigen (Mk 1,21-3,12) - Der Sieg Jesu über alle Mächte des Satans (Mk 4,35-5,20) - Jesu Wunderwirken bewirkt "neues Leben" in Fülle (Mk 5,21-6,56) - Das sich auch an nichtjüdische Menschen richtende Heilswirken Jesu - Universalismus (Mk 7,24-8,10) - Die Erneuerung des Lebens: Wachstum, Pflege und das Idealmodell von Jüngerschaft (Mk 8,22-10,52)III SyntheseIn Kürze zur Einholung der These - Die soteriologische Lektüre der Wundererzählungen als Leseanweisung - Das in der Rezeption erschlossene Erzählprinzip der Wundererzählungen