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Die Autorin hat die heute vorherrschende Verhaltensbiologie von Konrad Lorenz untersucht, alle wichtigen Experimente analysiert und wiederholt und kommt zu dem Fazit, dass Lorenz' Theorie auf einer unzureichenden Basis aufgebaut ist und gravierende Fehler aufweist. Die Arbeit ist biologisch-fachwissenschaftlich voll zuverlassig. Die daruber hinausgehenden wissenschaftstheoretischen Aspekte sind hochst interessant und folgenreich, da hier fur einen weltweit prominenten Bereich der Biologie der Nachweis erbracht wird, dass wissenschaftliche Standards aufs groblichste verletzt worden sind, ohne dass dies den Erfolg der Theorie in der scientific community in irgendeiner Weise beeintrachtigt hatte.
Prof.emerit. Dr. Hanna-Maria Zippelius war bis 1989 ord. Professorin für Zoologie an der Uni Bonn. Sie war mehrere Jahre am MPI für Verhaltensphysiologie in Seewiesen tätig.
I Die theroretischen Grundlagen der Verhaltensforschung nach Konrad Lorenz.- 1. Die physiologische Theorie der Instinktbewegung.- 2. Das Prinzip der doppelten Quantifizierung.- 3. Appetenzverhalten und das Konzept der Endhandlung.- 4. Das Zusammenwirken von Erbkoordinationen.- 5. Die modifizierte Instinkttheorie.- 6. Allgemeine Bemerkungen zur Theorie von Konrad Lorenz.- 7. Das Neue der Lorenzschen Theorie.- II Eine kritische Analyse der Annahmen der Theorie.- 1. Allgemeine Bemerkungen zu einer Motivationstheorie.- 2. Die Besonderheiten der Motivationstheorie von Konrad Lorenz.- 3. Die Schlüsselreiztheorie — ein einheitliches Konzept?.- 4. Methodische Probleme.- 5. Vorhersagen der Lorenzschen Theorie.- 6. Der Begriff ‘angeboren’ in der Theorie von Konrad Lorenz.- III Was wissen wir nun wirklich? Eine kritische Analyse empirischer Befunde.- 1. Die Erbkoordination.- 2. Der angeborene Erkennungsmechanismus.- 3. Die gesetzmäßigen Schwankungen der Bereitschaft.- 4. Eine Fallstudie zum Prinzip der doppelten Quantifizierung: Balzverhalten beim Guppy.- 5. Motivierende und demotivierende Reize.- 6. Inkongruenzen und ad hoc Anpassungen..- IV Das Zusammenwirken von Erbkoordinationen.- 1. Das Konzept der ‘relativen Stimmungshierarchie’.- 2. Das Konzept der Endhandlung von Hassenstein.- 3. Das Modell des Maximalwertdurchlasses.- 4. Das Modell der ‘Hierarchie der Instinktzentren’ von Tinbergen.- 5. Modelle zum Übersprungverhalten.- V: Klassische Ethologie und moderne Verhaltensökologie — Gegensatz oder Ergänzung?.- Sachwortregister.