Die Internationalisierung der Kapitalmarkte fuhrt zu vielfaltigen Problemen bei der Abgrenzung der nationalen Rechtssetzungs- und Aufsichtsbefugnisse. Die Arbeit zeigt die volkerrechtlichen Grundlagen auf, die bei der Abgrenzung borsenrechtlicher Regelungsinteressen zu beachten sind. Durch rechtsvergleichende Betrachtung der wichtigsten Borsenrechtsordnungen konnen gemeinsame Standards bei der internationalen Anwendung des Borsenrechts gewonnen werden. Der Leser wird mit der Praxis Deutschlands, Englands und der USA bei der internationalen Anwendung ihres Borsenzulassungsrechts, des Rechts der perodischen Publizitat, offentlicher Angebote, bedeutender Beteiligungsakquisitionen, des Insiderhandels und der Ubernahmeangebote vertraut gemacht.
Erster Teil: Grundlagen.- A. Kollisionsrecht und völkerrechtliche Grenzen.- B. Ausgangspunkt: Souveränität im Wirtschaftsvolkerrecht.- C. Das Erfordernis eines „Reasonable link“ als Grundregel.- D. Die Konkretisierung der „Reasonable link“-Regel.- Zweiter Teil: Ordnung und Regelungsinteressen im Börsenrecht.- A. Zulassungsrecht.- B. Das Recht der periodischen Publizität.- C. Börsenhandelsrecht.- Dritter Teil: Staateninteressen in Auslandssachverhalten.- A. Zulassungsrecht.- B. Das Recht der periodischen Publizität.- C. Börsenhandelsrecht.- Vierter Teil: Die Lösung von Jurisdiktionskonflikten.- A. Die Trennung echter und vermeintlicher Jurisdiktionskonflikte.- B. Mehrseitige internationale Lösungen.- Summary: The International Application of Stock Exchange Laws.