Claudia Behrend ist Fachärztin für Gynäkologie und medizinische Genetik. Sie arbeitet in Düsseldorf im MVZ Düsseldorf-Centrum GbR Praxis ZotzKlimas. Die Abteilung für Humangenetik konzentriert sich auf genetische Beratung und Diagnostik von pränatalen und postnatalen Fällen, einschließlich der Analyse von Polkörpern sowie Tumorgenetik in Kooperation mit der Pathologie. Es werden molekulare, molekularzytogenetische und zytogenetische Techniken angewendet, Schwerpunkte des Instituts liegen auf der Verbesserung und Weiterentwicklung relevanter Untersuchungsmethoden.Claudia Behrend arbeitet mit einer Reihe von Instituten für Humangenetik in Forschungsprojekten zusammen und veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse ihrer Untersuchungen.Dr. Karimzad Hagh stammt aus dem Iran und promovierte in Humangenetik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, nachdem er seinen Masterabschluss in Biochemie an der Ruhr Universität Bochum erworben hatte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Zytogenetik und Molekulargenetik, und er ist Autor bzw. Mitautor mehrerer Publikationen in renommierten Fachzeitschriften. Seit 2017 ist er Gründer und Organisator eines jährlich stattfindenden medizinisch-genetischen Seminars im Iran, das nach dem Vorbild des NRW-Arbeitstreffens der deutschen Humangenetiker konzipiert ist und der Förderung der Ausbildung sowie des wissenschaftlichen Austauschs dient.Prof. Parvin Mehdipour ist ordentliche Professorin an der Medizinischen Universität Teheran. Sie ist Herausgeberin von Büchern zu verschiedenen Bereichen der Humangenetik, davon sieben in englischer und drei in persischer (Farsi) Sprache. In den letzten zehn Jahren hat sie zwei internationale Kongresse zur Krebsgenetik in Teheran und zwei Workshops organisiert. Sie arbeitet mit europäischen Partnern zusammen. Außerdem ist sie Mitglied mehrerer Editorial Boards von internationaler Fachzeitschriften.Der Forschungsschwerpunkt von Prof. Mehdipour liegt auf der Krebsgenetik und Tumorbiologie, einschließlich der folgenden Paradigmen: Krebsentwicklung, Krebszytogenetik, Krebsgenomik, Krebsbiomarker, Krebsfrüherkennung, zirkulierende Tumorzellen bei neoplastischen Erkrankungen, Zellmigration, Metastasierung und Krebshypothese.Prof. emeritus Dr. med. Dr. phil. Heinz Schott war von 1987 bis 2016 Leiter des Medizinhistorischen Instituts an der Universität Bonn. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der Psychiatrie und Psychotherapie; Geschichte der frühneuzeitlichen Medizin und Naturphilosophie (insbesondere Paracelsianismus); Medizinische Konzepte um 1800 (insbesondere Mesmerismus und Romantik); Geschichte der medizinischen Anthropologie. Sein Hauptwerk „Magie der Natur - Historische Variationen über ein Motiv der Heilkunst“ wurde 2014 veröffentlicht. Seit 2003 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.Prof. Dr. rer. nat. Gesa Schwanitz ist emeritierte Professorin des Instituts für Humangenetik in Bonn. Sie gründete die Abteilung für Zytogenetik an der Universität Erlangen-Nürnberg (Deutschland). Nach ihrer Habilitation wurde ihr eine Professur am Institut für Humangenetik der Universität Bonn angeboten, zunächst als Mitglied der medizinischen Fakultät, später auch der naturwissenschaftlichen Fakultät. Die Abteilung für Zytogenetik wurde gegründet und erweitert, zusätzlich wurden molekularzytogenetische Untersuchungsmethoden entwickelt. Von Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit an arbeitete Prof. Schwanitz eng mit Kollegen aus verschiedenen nationalen und internationalen Instituten für Humangenetik zusammen. Als emeritierte Professorin ist sie weiterhin Mitglied des Instituts für Humangenetik in Bonn und verantwortlich für die Fortbildung von Ärzten und Biologen im Bereich der Zytogenetik. Sie leistet praktische Arbeit auf dem Gebiet der Diagnostik von Chromosomensyndromen, wodurch sie zur Aufrechterhaltung internationaler Standards in der Chromosomenforschung beitrug.