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Das Buch fasst wesentliche Erkenntnisse der Transformationsforschung der vergangenen 40 Jahre zusammen. Er prasentiert, kommentiert und diskutiert die wichtigsten politikwissenschaftlichen Ansatze, die den Ubergang autokratischer in demokratischer Herrschaftsordnungen zu erklaren suchen. Auf dem Hintergrund dieser theoretischen Uberlegungen werden dann die besonderen Hindernisse, Probleme und Chancen herausgearbeitet, die sich innerhalb der drei grossen Transformationsetappen - der Ablosung des alten Regimes, der Institutionalisierung sowie der Konsolidierung der Demokratie - ergeben. Abschliessend wird anhand von drei Beispielen Osteuropas gezeigt, warum Transformationsprozesse hin zur Demokratie erfolgreich verlaufen (Ungarn), verzogert werden (Russland) oder scheitern (Weissrussland). Das Buch eignet sich besonders fur Studenten und Interessierte, die sich einen Uberblick uber die Ansatze, Probleme und Ergebnisse der Transformations- und Demokratisierungsforschung verschaffen wollen.
Dr. Wolfgang Merkel ist Professor für Politikwissenschaft am Institut für Politische Wissenschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Dr. Hans-Jürgen Puhle ist Professor für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der J. W. Goethe-Universität Frankfurt/Main.
1. Einleitung.- 2. Die Bedingungen erfolgreicher Demokratisierung in den Transformationstheorien.- 2.1. Modernisierungstheorie.- 2.2. Machtressourcen-Ansatz.- 2.3. Kulturalistische Theorien.- 2.4. Strukturalistische Theorien.- 2.5. Akteurstheorien.- 2.6. Fazit.- 3. Bedingungen und Strategien erfolgreicher Ablösung nichtdemokratischer Regime.- 3.1. Das Verhältnis von sozioökonomischen und politisch-institutionellen Faktoren.- 3.2. Einzelne wichtige Faktorenbündel.- 3.3. Unterschiedliche Ablösungsstrategien und Ablösungsweisen.- 3.4. Fazit.- 4. Regimeübergänge und Institutionalisierung der Demokratie.- 4.1. Grundvoraussetzungen.- 4.2. Muster der Institutionalisierung.- 4.3. Die Rolle von Eliten und Massen.- 4.4. Politische und ökonomische Reformen.- 4.5. Fazit.- 5. Die Konsolidierung der Demokratie.- 5.1. Definitionen und Abgrenzungen.- 5.2. Dimensionen und Teilregime.- 5.3. Die Rolle von Parteien, Verbänden und Medien.- 5.4. Zivilgesellschaft.- 5.5. Fazit: Legitimität als Schlüsselkategorie der demokratischen Konsolidierung.- 6. Erfolgreiche, verzögerte und gescheiterte Konsolidierungen: Ungarn, Polen, Rußland und Weißrußland im Vergleich.- 6.1. Konstitutionelle Konsolidierung: Regierungssysteme.- 6.2. Repräsentative Konsolidierung: Parteiensysteme und Verbände.- 6.3. Vetoakteure gegen die Demokratie?.- 6.4. Konsolidierung der Bürgergesellschaft?.- 7. Ausblick: Strukturelle Zwänge und Handlungschancen.- 8. Literatur.- 9. Anhang.