Beställningsvara. Skickas inom 10-15 vardagar. Fri frakt för medlemmar vid köp för minst 249 kr.
Als serielle Figur der Fortsetzung und Variation prägt die Dynamik der Überbietung seit jeher die Produkte und Praktiken der Medienkultur. In den Diskursen der Spätmoderne hat Überbietung – als Logik einer vermeintlich bloß quantitativen Steigerung ohne qualitativen Mehrwert – primär einen negativen Status. Damit steht ihre Wahrnehmung im deutlichen Kontrast zu jener der Serie, die in den letzten zwei Jahrzehnten eine enorme Aufwertung erfahren hat. Ihre Nobilitierung ist vor allem das Verdienst amerikanischer Fernsehserien, die wiederum auch die Formen und Verfahren der Überbietung in einem neuen Licht erscheinen lassen. Anhand zahlreicher historischer wie aktueller Beispiele stellt Andreas Sudmanns Untersuchung dar, wie Fernsehserien Überbietungsprozesse nicht nur veranschaulichen, sondern sie auch für ihre ästhetischen Zwecke reflexiv und produktiv nutzen
Produktinformation
Utgivningsdatum2017-09-06
Mått155 x 235 x undefined mm
FormatHäftad
SpråkTyska
Antal sidor343
FörlagJ.B. Hetzler'sche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel GmbH
Andreas Sudmann lehrt und forscht als Medienwissenschaftler an den Universitäten Bochum und Wien. Derzeit ist Andreas Sudmann als Senior Fellow am Center for Advanced Internet Studies in Bochum tätig.
1. Hinführungen.- 2. Diskurs und Serie als Akteure kultureller Arbeit.- 3. Das Fernsehdispositiv im Wandel.- 4. Exponierte Steigerungen – interseriell.- 5. Zur Transserialität der Fernsehserie.- 6. Exponierte Steigerungen – intraseriell.- 7. Überbietung als prekäre Dynamik.- 8. Metaserialität.- 9. Schluss und Ausblick
“... bereichert Andreas Sudmanns gelungene Studie zweifellos die medienwissenschaftliche Forschung zur Fernsehserie, gelingt es ihm doch überzeugend, bisher kaum beachtete Dynamiken und Strukturen aufzuzeigen und vor allem nachvollziehbar zu systematisieren ...” (Jonas Nesselhauf, in: rkm Rezensionen Kommunikation Medien, rkm-journal.de, 2. März 2018)