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In der letzten Zeit werden sowohl in der Markt- als auch in der Sozialforschung große Anstrengungen unternommen, Umfragedaten regionalisierend zu typisieren. Hierbei ist vor allem der Datenzugang als problematisch zu sehen. Unter Regionalisierung versteht man in diesem Zusammenhang eine Typisierung von Regionen auf unterschiedlicher Ebene der Größe und in unterschiedlicher Differenziertheit. Es gibt siedlungsstrukturelle Typisierungen auf der Ebene von Kreisen, von Gemeinden oder auf einer innerstädtischen Ebene von Stadtteilen oder Wohnquartieren.Das methodische Anliegen ist ein Aufarbeiten der vorhandenen Typisierungen (auch anhand praktischer Beispiele über Umfragedaten) und der dahinter stehenden Theorien und das Aufzeigen von deren Nutzen für die sozialwissenschaftliche Umfrageforschung.
Dr. Jürgen H.P. Hoffmeyer-Zlotnik ist Projektleiter beim Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen.
1 Regionalisierung sozialwissenschaftlicher Umfragedaten: Ziele und Möglichkeiten.- 1.1 Vorbemerkung.- 1.2 Die Bedeutung von Regionalisierung.- 1.3 Gründe für eine Regionalisierung von Umfragedaten.- 1.4 Theoretische Voraussetzungen für eine Regionalisierung von Umfragedaten.- 1.5 Regionalisierung in der Sozialforschung mit Umfragedaten.- 1.6 Datenquellen für eine Regionalisierung.- 1.7 Indizes für eine Regionalisierung.- 2 Abgrenzung von Regionen.- 2.1 Der Begriff der Region.- 2.2. Räumliche Grundeinheiten der Regionenabgrenzung.- 2.3 Analyse- und Planungsregionen aus Politik und Wirtschaft.- 2.4 Verflechtungsgebiete.- 3 Typisierung von Stadtregionen.- 3.1 Der Einfluss von Raumstrukturen auf den Akteur.- 3.2 Zur Gliederung von Siedlungsräumen.- 3.3 Siedlungsstrukturelle Typisierung.- 3.4 Differenzierung von Stadtregionen.- 3.5 Datenquellen für die Regionalisierung nationaler Umfragedaten.- 3.6 Vom Nutzen zusätzlicher Kontextmerkmale für die Interpretation von Umfragedaten.- 4 Städtetypologien und -klassifikationen.- 4.1 Bedeutung von Städtetypen.- 4.2 Einfluss des Stadttyps auf das Verhalten der Einwohner.- 4.3. Städtetypologien und Indizes des Urbanisierungsgrades.- 4.4 Subjektive Typisierung über Einordnung in Umfragen.- 4.5 Datenquellen für die Städtetypisierung und -klassifikation.- 4.6 Vom Nutzen der Städtetypisierungen oder -klassifikationen.- 5 Typisierende Untergliederung der Stadt.- 5.1 Die Notwendigkeit der Einbeziehung des Wohnviertels.- 5.2 Zur sozialen und räumlichen Organisation städtischer Wohnviertel.- 5.3 Verfahren zur Untergliederung der Stadt.- 5.4 Vom Nutzen der innerstädtischen Typisierung als sozialwissenschaftliches Kontextmerkmal.- 5.5 Datenquellen für eine innerstädtische Regionalisierung.- 5.6 Vom Nutzen zusätzlicherKontextmerkmale für die Interpretation von Umfragedaten.- 6 Wohnquartiersbeschreibung.- 6.1 Kontextmerkmale aus eigener Datenerhebung.- 6.2 Erfassen von Wohnquartieren: Die Entwicklung eines Instruments.- 6.3 Instrumententests.- 6.4 Typisierung von Stadt und Wohnquartier mit Umfragedaten.- 6.5 Vom Nutzen einer Wohnquartiersbeschreibung für die Sozialforschung mit Umfragen.- 7 Regionalisierung in der Umfragepraxis: Vom Nutzen der Typisierung. Ein Fazit.- Verzeichnis der Abkürzungen.- Verzeichnis der Datensätze/Datenbanken.- Tabellenanhang.