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Catherine Hezser untersucht erstmals umfassend die Bedeutung von Reise und Mobilität im antiken Judentum der hellenistischen und römischen Zeit. Aus sozialgeschichtlicher Perspektive analysiert sie literarische, epigrafische und archäologische Quellen und geht den realen Möglichkeiten der Mobilität im Land Israel nach. Es zeigt sich, dass die Mobilität besonders für die sich nach dem Jahr 70 entwickelnde rabbinische Bewegung von Bedeutung war: Mobilität wird hier zur Basis für Kontakte, Kommunikation, Traditionsüberlieferungen und somit für die Ausbreitung der rabbinischen Netzwerke in Palästina und Babylonien. Die Mobilität bestimmte den Grad an Einfluss und Macht, die Rabbinen ausüben konnten. Die Autorin untersucht auch die palästinisch-babylonischen Kontakte im Rahmen der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Rom und Persien.
1986 Promotion in Ev. Theologie in Heidelberg mit Schwerpunkt Neues Testament; 1992 Promotion in Jewish Studies am Jewish Theological Seminary in New York; 1997 Habilitation an der FU Berlin; seit 2005 Professorin für Jewish Studies an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der University of London.