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Das europäische Kapitalmarktrecht wurde in den letzten Jahren durch dutzende neue Regelungen auf das Thema Nachhaltigkeit ausgerichtet, um privates Kapital in nachhaltige Investitionen zu lenken und so Lücken bei der Finanzierung der europäischen Nachhaltigkeitsziele zu schließen. Für Wissenschaft und Praxis stellt sich insoweit die Frage, wie mit dieser Entwicklung im Rahmen der teleologischen Auslegung umzugehen ist. Hat womöglich ein völlig neues Regelungsziel - das Ziel der Förderung nachhaltiger Investitionen - Einzug in das Kapitalmarktrecht erhalten? Ist es hierdurch zu einem teleologischen Paradigmenwechsel gekommen? Cornelius Baumann geht diesen Fragen nach und zeigt, dass mit der Sustainable-Finance-Regulierung ein neues Kapitel der teleologischen Auslegung des Kapitalmarktrechts aufgeschlagen wurde.
Geboren 1998; Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Chuo University Tokyo; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2025 Promotion; Rechtsreferendariat am OLG München.
EinleitungTeil 1: Das Ziel der Förderung nachhaltiger Investitionen als Regelungsziel der kapitalmarktrechtlichen NachhaltigkeitsregulierungKapitel 1: Anerkennung des Förderungsziels als RegelungszielKapitel 2: Konkretisierung des FörderungszielsKapitel 3: Das Förderungsziel im Rahmen der teleologischen Auslegung - Teil I (interne Bewertung)Kapitel 4: Das Förderungsziel im Rahmen der teleologischen Auslegung - Teil II (externe Bewertung)Teil 2: Das Ziel der Förderung nachhaltiger Investitionen als Regelungsziel des sonstigen KapitalmarktrechtsFazit