“... Arne Stollbergs glänzend formuliertes, ebenso anspruchsvolles wie im Wortsinne erhellendes Buch rückt Musik in größere geistesgeschichtliche Kontexte und eröffnet damit historische Zugänge zu einem umfassenderen Verständnis der Musik des 18. Jahrhunderts. Vom tönenden Gegenstand lenkt es keineswegs ab, sondern es erschließt deren tiefere, verborgene Bedeutungsdimensionen. Das Plädoyer für eine anthropologisch informierte Musikwissenschaft ist mit der Hoffnung verknüpft, dass eine ganzheitlich ausgerichtete Rezeption und Forschung ältere Einsichten zurückgewinnt und mit neueren verbindet.” (Klaus Aringer, in: Musiktheorie, Jg. 38, Heft 2, 2023)