Beställningsvara. Skickas inom 10-15 vardagar. Fri frakt för medlemmar vid köp för minst 249 kr.
Die Studie vollzieht einen Bruch mit den individualistischen, auf eine angebliche menschliche (Gewalt-)Natur bezogenen Denkmodellen der traditionellen Mediengewaltforschung. Aufgezeigt werden die Zusammenhange zwischen gesellschaftlichen Gewalt- und Machtstrukturen, den popularen Gewalterzahlungen des Fernsehens und ihrer Rezeption.Die Autorin entwickelt ein neues theoretisches Konzept zur Analyse der Mediengewaltrezeption im gesellschaftlichen Kontext, das am Kommunikationsverstandnis der Cultural Studies anknupft. In einer umfassenden qualitativen Rezeptionsstudie auf Basis von Gruppendiskussionen mit 127 Erwachsenen wird die Theorie empirisch fundiert.
Dr. Jutta Röser ist Vertretungsprofessorin am Institut für Journalistik der Universität Hamburg.
1. Einleitung.- I. Theoretischer Bezugsrahmen.- 2. Leerstellen der Mediengewaltforschung.- 3. Mediengewalt im gesellschaftlichen Kontext: Theoretische Konzeption.- II. Analyse: Rezeption geschlechtsgebundener Fernsehgewalt.- 4. Rezeptionsbezüge: Gewalt und Geschlecht in Gesellschaft und Medien.- 5. Untersuchungsdesign der Rezeptionsanalyse: Methodisches Vorgehen.- 6. Rezeption einer hegemonialen Szene: „Mann mordet Frau”.- 7. Rezeption einer nicht-hegemonialen Szene: „Frau besiegt männlichen Angreifer”.- III. Bilanz: Medienaneignung in Dominanzverhältnissen.- 8. Aneignung im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Gewaltstrukturen, sozialen Deutungsmustern und (nicht-)hegemonialen Medientexten.- 9. Fernsehgewalt im gesellschaftlichen Kontext.- 10. Literaturverzeichnis.