Professor David Barton erhielt 1974 einen Bachelor-Abschluss mit Auszeichnung in Maschinenbau von der University of Bristol. Nach dem Erwerb beruflicher Erfahrung schloss er 1978 einen M.Sc. in Angewandter Mechanik an der University of Manchester ab, gefolgt von einem Ph.D. in Verbundwerkstoffen für Druckbehälter im Jahr 1981. Bevor er 1985 als Dozent nach Leeds kam, hatte er fünf Jahre Erfahrung als Strukturanalyst in der Nuklearindustrie, wobei er sich auf die Hochtemperatur- und Erdbebenbewertung von Reaktorkonstruktionen konzentrierte. An der University of Leeds lagen seine Forschungsschwerpunkte auf der experimentellen Ableitung und numerischen Implementierung komplexer Modelle des Material- und Strukturverhaltens, insbesondere bei hochbeanspruchter Deformation (einschließlich der Crashsicherheit von Fahrzeugen), der Haltbarkeitsbewertung, tribologischen Schnittstellen in der Fahrzeugtechnik (z.B. Bremsen, Getriebesynchronisatoren) sowie biomedizinischen Anwendungen (z.B. totale künstliche Gelenke, Impact-Biomechanik).John Fieldhouse war ein beruflich ausgebildeter Ingenieur mit nahezu 20 Jahren Erfahrung in der industriellen Forschung und Entwicklung. Er erwarb seinen B.Sc. (First Class Honours) an der University of Leeds und seinen Ph.D. an der University of Huddersfield. Nach seinem Wechsel in die akademische Welt hielt er enge Kontakte zur Industrie aufrecht und schloss rund 23 „Turnkey“-Design- und Entwicklungsprojekte ab. Seine Forschung war industriebasiert, mit zahlreichen Forschungsprojekten zu Automobilbremsen in Zusammenarbeit mit Industriepartnern. Während seiner Karriere veröffentlichte er über 150 Fachartikel und Konferenzbeiträge zu Bremsgeräuschen, Vibrationen, Harshness (NVH), Design, Bildung und alternativen Brennstoffen. Er entwickelte auch ein fortschrittliches Designstudio/Lernzentrum und gründete ein Automobilforschungs-/Lehrzentrum „Centre of Excellence“. Seine 30 Jahre akademische Erfahrung, kombiniert mit kontinuierlichen Industriekooperationen, ermöglichten ihm die Entwicklung eines einzigartigen Lehransatzes „learning by doing“, für den er 2008 ein UK National Teaching Fellowship erhielt.