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Sprachliche Manifestationen von Genderkonzeptualisierungen im Albanischen

  • Nyhet
Häftad, Tyska, 2026

AvDelina Binaj

1 689 kr

Kommande


Genderlinguistische Studien zu verschiedenen Sprachen hatten seit den 1970er-Jahren gezeigt, dass die Verwendung maskuliner Formen zur genderunspezifizierenden Benennung von Personen (androgenderndes Maskulinum) Frauen als Genderidentität unsichtbar macht und somit benachteiligt. Auf diesen Ergebnissen und der kritischen Betrachtung wichtiger Studien aufbauend wird im Rahmen des vorliegenden Buches eine Perzeptionsstudie durchgeführt, an welcher 740 Probanden in Albanien teilgenommen haben. Die Studie kommt zu im Wesentlichen gleichen Ergebnissen für das Albanische und konstatiert ebenso die signifikante Wirkung von Sprachformen, z.B. androgenderndes („generisches“) Maskulinum auf die Genderwahrnehmung von Personen. Der Perzeptionsstudie vorgelagert ist eine Produktionsstudie, bestehend aus Literatur- und Medienanalyse. Neben umfangreichem Textmaterial aus einer überregionalen Tageszeitung wurden sprachnormierende Regelwerke analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass in der albanischen linguistischen Fachliteratur noch ein konservatives und stereotypes Verständnis von Genderrollen vorherrscht und es an genderlinguistischen Arbeiten zum Albanischen mangelt. Die vorliegende Arbeit ist die erste Studie dieser Art, mit der aus emanzipatorischer Sicht nun eine empirisch gesicherte Aussage über Frauen diskriminierenden Sprachgebrauch in Albanien vorliegt, die als fundierte Grundlage für künftige Forschungen und für strategische Sprachveränderungsvorschläge für gendersensiblen Sprachgebrauch im Albanischen dienen kann.

Produktinformation

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Anne-Laure Daux-Combaudon, Ricarda Schneider

Häftad

859 kr

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