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Der deutsche Foderalismus steht im Zentrum einer Kontroverse. Die einen loben seine Machtaufteilung und Integrationsleistung. Die anderen werten ihn wegen des machtigen Bundesrats als Hauptursache von politischem Immobilismus, mangelnder Effizienz und unzureichender demokratischer Zurechenbarkeit. Dieses Buch pruft, inwieweit der deutsche Foderalismus die ihm zugeschriebenen Mangel aufweist. Hierzu wird die Quasi-Laborsituation des ersten Jahrzehnts nach der Vereinigung Deutschlands, das besonders hohe Anforderungen an staatliche Problemlosung stellte, analysiert. Schlusselentscheidungen in vier Feldern stehen auf dem Prufstand: die deutsche Einheit, die Vertiefung der europaischen Einigung, Finanzverfassung und Finanzausgleich sowie die regionale Wirtschaftsforderung.
Dr. Ute Wachendorfer-Schmidt ist Privatdozentin an der Universität Heidelberg.
Forschungsstand, Ansatz, Methoden - Bewährungsprobe: Die deutsche Einheit - Öffnung: Die Vertiefung der europäischen Einigung - Anpassung: Die Finanzverteilung im unitarischen Bundesstaat - Konflikt: Regionalförderung zwischen innerdeutschem und europaweitem Ausgleich - Schlussfolgerung: Politikverflechtung und politische Steuerung im vereinigten Deutschland