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Nach einer krisenhaften, "verlorenen" Dekade verbanden sich fur die jungen Demokratien Lateinamerikas mit den Reformprojekten der 1990er Jahre weit reichende Hoffnungen. Aus einer breit gefassten sozialwissenschaftlichen Perspektive versucht der vorliegende Sammelband, die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung seit dem Hohepunkt jener Reformen problemorientiert darzustellen. Dabei werden sowohl Lateinamerika allgemein betreffende Erscheinungen und Prozesse als auch ausschnitthaft einzelne Lander und Politikbereiche behandelt. Insgesamt kreisen die Beitrage thematisch um Demokratie und Marktwirtschaft sowie um deren vitale Verknupfung untereinander und mit der Gesellschaft.
Professor Dr. Dieter Nohlen und Professor Dr. Hartmut Sangmeister sind an der Universität Heidelberg tätig.
Vorwort.- Zur Konsolidierung der Demokratie. Öffentliche Meinung und Zivilgesellschaft in Lateinamerika.- Die Überlebenschancen der Demokratien Lateinamerikas.- Lateinamerika zwischen Populismus und Neopopulismus. Die britische und amerikanische Theoriediskussion der späten 1990er Jahre und ihre Anwendung auf Brasilien, Chile und Peru.- Argentinien. Ursachen und Folgen einer Staats- und Gesellschaftskrise.- Der verweigerte Leviathan — Demokratisierung, Marktreformen und Regieren in Lateinamerika.- Eine soziale Marktwirtschaft für Lateinamerika.- Wirtschaftliche Entwicklung auf breiter gesellschaftlicher Basis — eine Reformagenda für Lateinamerika.- Frauen in Lateinamerika — ein ungenutztes Potential?.- Sozialpartnerschaftliche Arbeitsbeziehungen als konstitutives Element des Rheinischen Konsenskapitalismus — eine Orientierungshilfe für Lateinamerika?.
"[...] eine fundierte Gegenwartsdiagnose, die viele Facetten der wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Entwicklung in Lateinamerika beleuchtet und dem Leser eindringlich die Fortschritte, aber auch die drangenden Probleme der Region vor Augen fuhrt." WeltTrends, 51/2006