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Im Zeitalter der Globalisierung steigen die Anforderungen an Standortpolitik auf der lokalen und regionalen Ebene. Die regionalen Akteure stehen weltweit vor der Herausforderung, wettbewerbsfahige Strukturen zu etablieren und den notwendigen Strukturwandel voran zu treiben. In Nordrhein-Westfalen existieren seit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrungen mit dem Management des industriellen Wandels. Daher ist dieses Politikfeld in NRW ausserordentlich entwickelt, umfangreich und differenziert, aber zugleich auch fragmentiert. Die politische Gestaltbarkeit, so die Kernthese der Autoren, leidet darunter, dass die uberkommenen Steuerungsmuster nicht mehr richtig funktionieren und neue Modelle allenfalls ansatzweise eingeubt werden. Der Sammelband wirft einen umfassenden Blick auf die Strukturpolitik in Nordrhein-Westfalen aus einer ungewohnlichen Perspektive. Das Besondere: Die Autoren sind Experten aus fortgeschrittenen Entwicklungslandern und aus der Entwicklungszusammenarbeit.
Jörg Meyer-Stamer ist Politikwissenschaftler.Claudio Maggi ist Wirtschaftsingenieur.Michael Giese ist Diplom-Sozialwissenschaftler und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen.
Einführung.- Überblicke über Mesopolitik in NRW.- Grundrisse der Mesopolitik in NRW.- Strukturwandel und Strukturpolitik an Rhein und Ruhr: Schlüsselfaktoren und künftige Herausforderungen.- Paradoxien und Dilemmata der Mesopolitik in NRW.- Fallstudien von Mesopolitik in NRW.- Mesopolitik und Verwaltungsmodernisierung in NRW.- Planung und Steuerung in der IBA Emscher Park: Das Beispiel Prosper III in Bottrop.- Der niederrheinische Kapitalismus in der Krise: Probleme der Strukturpolitik in Duisburg.- Querschnittsaufgabe Nachhaltigkeit im Ziel-2 Gebiet.- Die neue Ökonomie.- Bedeutung der Gründungsforderung und der Innovationszentren im nordrhein-westfälischen Strukturwandelprozess.- High-tech Start-ups: Biotechnologie in NRW.- Mesopolitik in NRW: Die Perspektive aus dem Süden.- Parallelen und Gegensätze im Vergleich zum chilenischen Wirtschaftsmodell: Was ist aus beiden Fällen zu lernen?.- Regionaler Strukturwandel am Beispiel Nordrhein-Westfalen.- Schlussteil.- Matjes in Schokoladensauce: Die schwierige Neuerfindung des Rheinischen Kapitalismus.- Zu den Autorinnen und Autoren.