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Das Universum ist in ununterbrochener Selbstoffenbarung für uns begriffen. Diese von Schleiermacher früh erkannte Lage legt dem menschlichen Zusammenleben die unabweisbare Zumutung auf, in das Gewordensein und im-Werden-Bleiben der Menschenwelt gemeinschaftlich auf erkenntnisgestützt-eigenverantwortliche Weise mitgestaltend einzugreifen. Eilert Herms behandelt in den hier vorgelegten, die erste Sammlung von 2003 ("Menschsein im Werden") fortsetzenden Studien zu Schleiermacher dessen philosophisch-theologische Gesamtkonzeption, seine Fundamentalanthropologie, sein Verständnis von Geschichte, von Wissenschaft und von Politik sowie von religiöser Gemeinschaft als leibhaft-sichtbarer kirchlicher Gemeinschaft. Dieses Christentumsverständnis ist keine neuzeitangepasste " Umformung" des Erbes der Reformation, sondern die reflektierte Aneignung der aus der Begegnung mit Gott in Christus stammenden Welt-, Gottes- und Selbstanschauung reformatorischen Christentums sowie des in dieser Lebenssinngewissheit fundierten - sozialen und persönlichen - Ethos.
Geboren 1940; Professor emeritus für Systematische Theologie an der Ev.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen.
Vorwort1. "Grundlinien einer Kritik der bisherigen Sittenlehre". Ihre Stellung in Schleiermachers Frühwerk, Entstehungsgeschichte und erste Aufnahme2. Schleiermachers christliche Sittenlehre3. Schleiermachers Umgang mit der Trinitätslehre4. Schleiermacher als Kirchenpolitiker6. Freiheit Gottes - Freiheit des Menschen. Schleiermachers Rezeption der reformatorischen Lehre vom "servum arbitrium" in seiner Abhandlung "Über die Lehre von der Erwählung; besonders in Beziehung auf Herrn Dr. Bretschneiders Aphorismen"7. Theologie an der Universität. Die Gegenwartsrelevanz von Schleiermachers Programm8. Das Wesen des geordneten "Dienstes am göttlichen Wort". Schleiermachers Sicht nach der Zweiten Auflage der "Glaubenslehre"9. Schleiermacher als christlicher Theologe. Die Bedeutung der Hallenser Professur10. Religion und Wahrheit bei Schleiermacher11 Leibhafter Geist - Beseelte Organisation. Schleiermachers Psychologie als Anthropologie. Ihre Stellung in seinem theologisch-philosophischen System und ihre Gegenwartsbedeutung12. Schleiermachers Systemkonzeption13. Schleiermachers Lehre vom Staat. Methodischer Ansatz und Grundzüge nach den einschlägigen Akademievorträgen.14. "Formelbuch der Geschichtskunde": Ethik als anthropologische Orientierung in den Transformationen der Geschichte. Schleiermachers Anregung aus heutiger Sicht