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Die Konzentration von Kriminalität und Gewalt in sozial benachteiligten Wohnquartieren erfährt in Zeiten wachsender sozialer Spaltungen zunehmende Aufmerksamkeit. Mithilfe neuer statistischer Verfahren wie der Mehrebenenanalyse ist es nun möglich, eigenständige Effekte des sozialräumlichen Kontextes auf das Verhalten der Bewohner genauer zu untersuchen. Der Sammelband greift diese neue Forschungsrichtung auf und vereinigt erstmals aktuelle deutsche und internationale Studien zu Kontexteffekten auf Jugendkriminalität und Kriminalitätswahrnehmungen der Bewohner. Die Studien werden ergänzt durch ausführliche theoretische Beiträge aus stadt- und kriminalsoziologischer Perspektive sowie durch methodisch orientierte Beiträge.
PD Dr. Dietrich Oberwittler arbeitet am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg i. B., Abteilung Kriminologie.Dr. Susann Rabold arbeitet im Kriminologischen Dienst im Bildungsinstitut des niedersächsischen Justizvollzuges.Dr. Dirk Baier arbeitet am Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen.
Theoretische Grundlagen und Forschungsüberblick.- Internationale und nationale empirische Studien.- Methodische Herausforderungen
“... Zum Abschluss des Buches werden methodische Aspekte sozialräumlicher Kriminalitätsforschung mittels Mehrebenenanalysen thematisiert. ... ein empfehlenswertes Buch für VertreterInnen unterschiedlicher Professionen und Disziplinen ...” (Yvette Völschow, in: Zeitschrift für Jungendkriminalrecht und Jugendhilfe, Jg. 26, Heft 1, März 2015)