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Johannes Corrodi Katzensteins Untersuchung stellt einen Beitrag zur aktuellen Debatte um Kierkegaard dar. Im Fokus stehen dabei die Rationalität religiösen Glaubens und die angenommene Neutralität philosophischen und wissenschaftlichen Denkens. Er setzt Kierkegaards Theorie der 'Lebensstadien' - ästhetisch, ethisch und religiös - in Zusammenhang mit Themen, die für die angloamerikanische analytische Philosophie von höchstem Interesse sind: die Natur der Wahrheit, rationales Wissen, Objektivität etc. Aus dieser Perspektive zeigt sich, daß Kierkegaard keineswegs der Irrationalist war, als der er oft dargestellt wird. Vielmehr war er ein Theoretiker der Leidenschaft, die alles Denken leitet, bzw. der Leidenschaft zu denken, was nicht gedacht werden kann. Der Autor zeigt, daß für Kierkegaard das Ideal von "reiner" oder autonomer Vernunft seine Wurzeln in einem vor-rationalen religiösen Glauben hat.
Born 1968; studied Philosophy and Theology at the University of Zürich, Yale University, and Cambridge University. 2005 PhD; research fellow at theInstitut für Hermeneutik und Religionsphilosophie / Collegium Helveticumin Zürich.